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A wie Ausgleichsabgabe
A wie Ausgleichsabgabe!
Wer Menschen mit Behinderung von Arbeit ausschließt, darf sich nicht aus der Verantwortung ziehen.
Die Ausgleichsabgabe soll Anreiz sein, Arbeitsplätze inklusiv zu gestalten und gleichzeitig Mittel schaffen, um Teilhabe am Arbeitsleben zu stärken. Inklusion auf dem Arbeitsmarkt ist kein freiwilliges Extra, sondern eine Frage von Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung.
Noch immer erfüllen viele Unternehmen ihre Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderung nicht. Deshalb braucht es mehr Druck, mehr Unterstützung und vor allem mehr barrierefreie Chancen.
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B wie Barrierefreiheit
Die kein „Extra“ ist, sondern ein Grundrecht.
Noch immer werden Menschen mit Behinderungen im Alltag ausgeschlossen: durch fehlende Aufzüge, unzugängliche Websites oder Arbeitsplätze, die nicht inklusiv gedacht werden.
Dabei betrifft Barrierefreiheit uns alle – im öffentlichen Raum genauso wie in der Privatwirtschaft. Unternehmen tragen Verantwortung. Wer Teilhabe ernst meint, muss Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsplätze so gestalten, dass alle Menschen mitmachen können.
Inklusion darf kein PR-Begriff bleiben, sondern muss selbstverständlich werden. Eine gerechte Gesellschaft erkennt man daran, ob wirklich alle dazugehören. Dafür kämpfen wir.
C wie Chancengleichheit
Inklusions-Alphabet: C wie Chancengleichheit
Inklusion bedeutet: Gleiche Chancen für alle, unabhängig von Herkunft, Behinderung, Einkommen oder Bildungsweg.
Eine gerechte Gesellschaft entsteht nicht von allein. Sie wird gemacht.
Für uns als Die Linke ist klar:
Teilhabe darf kein Privileg sein. Für echte Chancengleichheit ist es noch ein weiter Weg.
D- Demokratie
D wie Demokratie
Demokratie heißt: Alle Menschen dürfen mitbestimmen.
Alle. Ohne Ausnahme.
Aber das stimmt noch nicht immer.
Viele Menschen mit Behinderung können nicht so einfach mitmachen.
Manche Wahllokale sind nicht barrierefrei.
Viele Informationen sind schwer zu verstehen.
Wer selbst in die Politik möchte, hat es oft noch schwerer.
Das ist nicht fair.
Denn Demokratie gehört allen Menschen.
Demokratie ist es erst, wenn wirklich alle mitmachen können.
Alle wählen. Alle mitreden. Alle kandidieren. Alle.
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E wie Eingliederungshilfe: Keine Almose, sondern ein Recht! Menschen mit Behinderung haben Anspruch darauf, selbstbestimmt zu leben, zu lernen, zu arbeiten und ihre Zukunft selbst zu gestalten. Eingliederungshilfe ist das Fundament dafür. Eine solidarische Gesellschaft misst sich daran, wie konsequent sie Barrieren abbaut. Das braucht es dafür: Ausreichend finanzierte Unterstützungsangebote, gute Arbeitsbedingungen im Sozialbereich und eine Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Heute ab 13 Uhr wird genau das Thema, in der öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses diskutiert.
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F
F wie Finanzierung Inklusion und Teilhabe dürfen nicht vom Kassenstand abhängen. Zu oft wird die Umsetzung von Barrierefreiheit, Assistenz oder inklusiver Bildung mit dem Verweis auf fehlende Mittel verschoben oder verhindert. Doch Menschenrechte stehen nicht unter Finanzierungsvorbehalt. Wer bei Inklusion spart, spart auf Kosten derjenigen, die ohnehin noch immer zu viele Hürden überwinden müssen. Eine solidarische Gesellschaft misst sich nicht daran, was sie verspricht, sondern daran, was sie finanziert. Deshalb gilt: Inklusion ist keine freiwillige Ausgabe, die man in schwierigen Zeiten kürzt. Sie ist ein grundlegender Auftrag des Sozialstaats und muss verlässlich finanziert werden.
