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Margitta Hollick und Sören Pellmann

Stadträte der Fraktion DIE LINKE testen den ÖPNV für Grünauer Schülerinnen und Schüler

Endlich beginnt die Sanierung der Max-Klinger-Schule in Grünau (Gymnasium).

Weil diese ca. 3 Jahre dauert, werden jetzt die Klassenstufen 9 – 12 in das neue Gymnasium in der Telemannstraße ausgelagert. Dort erwartet die Schülerinnen und Schüler ein hochmodernes Schulgebäude. Eltern befürchten für die Grünauer SchülerInnen einen zu langen Schulweg.

Endlich beginnt die Sanierung  der Max-Klinger-Schule in Grünau (Gymnasium).
Weil diese ca. 3 Jahre dauert, werden jetzt die Klassenstufen 9 – 12 in das neue Gymnasium in der Telemannstraße ausgelagert. Dort erwartet die Schülerinnen und Schüler ein hochmodernes Schulgebäude. Eltern befürchten für die Grünauer SchülerInnen einen zu langen Schulweg.

Margitta Hollick, schul- und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, und Sören Pellmann, Fraktionsvorsitzender, haben nun einen Selbstversuch gestartet und Bus (Linie 89) und Bahn (Linie 15) zwischen den beiden Schulen getestet. 50 Minuten hat der Schulweg zwischen den Gymnasien gedauert. Der Schulweg mit Linie 15 und ab Busbahnhof Lindenau mit den Linien 60 und 60 E und Fußweg Schleußiger Weg/Telemannstraße ist auch nicht länger. Sicher eine lange Zeit, aber zu lang? Ist dieser Schulweg zumutbar? Wir meinen ja. Trotzdem gibt es Probleme, die nicht wegzudiskutieren sind. Morgens und mittags ab 14 Uhr müssen größere Buse eingesetzt werden, um den Schülerverkehr abzusichern. Unser Vorschlag wäre, im 30-Minuten-Takt morgens zwischen 6.30 Uhr und 8.00 Uhr und zwischen 14.00 Uhr und 16.00 Uhr größere Busse einzusetzen. Damit wird der ÖPNV vor allem für die Bürger/Innen  der Südvorstadt und bei denen, die vom Osten und Süden Richtung Lindenau und Grünau wollen, nicht beeinträchtigt. Wir vermuten stark, dass mehr SchülerInnen die Linie 89 nutzen (die Haltestelle ist direkt an der Schule), anstatt bis zur Haltestelle Schleußiger Weg zu laufen, um in die Buslinie 60 einzusteigen.

Natürlich wissen wir, dass Eltern jetzt für Ihre Kinder, die bisher die Schule fußläufig erreichten, eine Schülermobilcard brauchen und damit zusätzliche Ausgaben haben.

Auch das ist nicht zu unterschätzen.