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Sören Pellmann, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. im Leipziger Stadtrat

Sportmuseum – eine unendliche Geschichte zum Abschluss bringen

Das Sportmuseum war und ist für DIE LINKE in jeder Haushaltsdiskussion bisher Thema gewesen. Auch der Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung haben das politische Bekenntnis zu einem Sportmuseum abgegeben. Für den aktuellen Doppelhaushalt hatte DIE LINKE für 2017 125.000 € Planungsmittel und für 2018 125.000 Euro Investitionsmittel beantragt. Diese beiden Summen wurden durch den Stadtrat in den aktuellen Haushalt dann auch eingestellt. Das bisher nichts passiert ist, verwundert uns massiv. Daher teilen wir auch die Kritik und Forderung des Stadtbezirksbeirates Leipzig-Mitte, nunmehr zeitnah mit der Planung und Umsetzung des Projektes zu beginnen.

Das Sportmuseum gehört nach unserer Auffassung in das direkte Umfeld zwischen Leipzig Arena und Red Bull Arena. Das dabei die Red Bull GmbH Unterstützung angeboten hat, begrüßen wir, weil auch das Engagement aus dem Sport dieses Projekt nach vorn bringen kann. Wenn RB bereit wäre, in einem gemeinsamen Projekt das Sportmuseum mit umzusetzen, sollten wir keine weitere Zeit verschenken.

DIE LINKE hatte die Hoffnung, dass zum 40. Geburtstag des Museums, dieser war bereits am 23. Juli 2017, mit der Umsetzung der Maßnahmen begonnen würde. Es ist allgemein bekannt, dass dieses Museum auf inzwischen 90.000 Exponate angewachsen ist und dort eine einzigartige Sammlung der Turn- und Sportgeschichte von Leipzig und darüber hinaus besteht. Seit 1996 lagern die Museumsbestände in Kellerräumen und sind seit dem der Öffentlichkeit nicht mehr zugängig.