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Dr. Skadi Jennicke, Stadträtin und Sören Pellmann, Stadtrat

Freiheits- und Einheitsdenkmal: OBM Jung rudert zurück – aber die Bürger will er nicht fragen

DIE LINKE stellte zur Ratsversammlung am 21.5. ihren Antrag auf einen Bürgerentscheid zum Freiheits- und Einheitsdenkmal zur Abstimmung. Hintergrund ist die massive Ablehnung der Denkmals-Idee angesichts der Wettbewerbsergebnisse in der Stadtbevölkerung, die von der Mehrheit der Fraktionen im Leipziger Stadtrat bislang konsequent ignoriert wurde. Bereits 2012 hatte die LINKE einen Antrag auf einen Bürgerentscheid eingebracht, der geschlossen von den anderen im Stadtrat vertretenen Fraktionen abgelehnt wurde.

DIE LINKE stellte zur Ratsversammlung am 21.5. ihren Antrag auf einen Bürgerentscheid zum Freiheits- und Einheitsdenkmal zur Abstimmung. Hintergrund ist die massive Ablehnung der Denkmals-Idee angesichts der Wettbewerbsergebnisse in der Stadtbevölkerung, die von der Mehrheit der Fraktionen im Leipziger Stadtrat bislang konsequent ignoriert wurde. Bereits 2012 hatte die LINKE einen Antrag auf einen Bürgerentscheid eingebracht, der geschlossen von den anderen im Stadtrat vertretenen Fraktionen abgelehnt wurde.

Jetzt hat sich der Oberbürgermeister zu dem aktuellen Antrag positioniert: OBM Jung will der Arbeitsgruppe Freiheits- und Einheitsdenkmal, in der Vertreter von Bund, Land und der Stadt Leipzig am 16. Mai zusammenkommen, vorschlagen, den Wettbewerb zu beenden und gegebenenfalls neu auszuloben. Dieser Schritt ist folgerichtig, wenn er auch reichlich spät kommt. Wann OBM Jung eine Neuauslobung des Wettbewerbs plant, geht aus der Stellungnahme jedoch nicht hervor.

DIE LINKE fordert nach wie vor einen Bürgerentscheid zum Einheits- und Freiheitsdenkmal, um ein belastbares Stimmungsbild zu erhalten, ob die Bürgerinnen und Bürger ein solches Denkmal wollen oder nicht. DIE LINKE ist der Auffassung, dass es gegenwärtig ausreichend und vor allem vielfältige Erinnerungsorte im Stadtbild gibt, die der Pluralität der Ereignisse gerecht werden. Ein weiteres Denkmal ist aus Sicht der LINKEN nicht notwendig, um an den Herbst 89 zu erinnern.