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Schließung von Halberg-Guss ist Lehrstück aus dem kapitalistischen Tollhaus – Sören Pellmann setzt Bundesregierung mit Anfrage unter Druck

Streikende bei Halberg Guss
Versammlung der Streikenden bei Halberg Guss mit Sören Pellmann, etwa 50 Personen

Als direkt gewählter Leipziger Bundestagsabgeordneter besuchte ich heute die Streikenden vor dem Werk von Halberg-Guss in der Merseburger Strasse, um mich über die aktuelle Lage zu informieren und die solidarischen Grüße unserer Bundestagsfraktion zu überbringen.

Im Gespräch mit den Beschäftigten und der Streikleitung - darunter mit dem Betriebsratsvorsitzenden Thomas Jürs und dem Leipziger IG-Metall-Chef Bernd Kruppa - erfuhr ich sehr viel Neues über die Hintergründe des Konflikts und komme zu der Schlussfolgerung: "Es ist ein unerträgliches und skandalöses Lehrstück aus dem kapitalistischen Tollhaus, mit welcher Rücksichtslosigkeit hier auf dem Rücken der Beschäftigten in Leipzig der Kampf um noch höhere Profite zwischen VW und Prevent ausgetragen wird. Ich bin zugleich sehr beeindruckt von der kämpferischen Geschlossenheit und Disziplin der Beschäftigten, die nun schon fast zwei Wochen im Streik stehen und sich weiterhin nicht vom Eigentümer provozieren lassen. DIE LINKE steht fest an der Seite der Streikenden und unterstützt sie weiterhin nach Kräften. Der unbefristete Streik hat inzwischen bundesweit Aufmerksamkeit erhalten. Aber nicht nur deswegen ist die bisher stumm gebliebene Bundesregierung gefordert, endlich ihrer politischen Verantwortung gerecht zu werden. Ich habe deshalb heute die beigefügte Anfrage an die Bundesregierung gestellt und erwarte, dass Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) endlich aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Die Bundespolitik muss alles tun, damit die drohende Werkschließung in Leipzig verhindert wird!"