Olympia-Aktion der Deutschen Bahn schließt Paralympics aus: Inklusion ist kein Marketinginstrument

Sören Pellmann: "Die Leistungen paralympischer Sportlerinnen und Sportler  stehen denen der Olympiateilnehmenden in nichts nach. Dennoch finden sie in der aktuellen Aktion der Deutschen Bahn keinerlei Berücksichtigung. Inklusion darf kein Marketinginstrument sein, das je nach Aufmerksamkeit eingesetzt oder weggelassen wird. Wer Leistung honoriert, muss dies konsequent und gleichberechtigt tun.

Die Deutsche Bahn trägt als bundeseigenes Unternehmen eine besondere Verantwortung für Teilhabe und Gleichstellung. Die aktuelle Ausgestaltung der Olympia-Aktion wird dieser Verantwortung nicht gerecht und ist diskriminierend. Es ist dringend erforderlich, diese Ungleichbehandlung zu korrigieren und eine gleichwertige, rückwirkende Aktion für die paralympischen Athlet:innen auf den Weg zu bringen. Gleichberechtigung darf kein Lippenbekenntnis bleiben, sondern muss sich auch in konkretem Handeln widerspiegeln."