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Lockdown-light weckt böse Erinnerungen bei Menschen mit Behinderungen – Fehler nicht wiederholen!

„Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Bundes- und Landesregierungen aus den Fehlern des Lockdowns im Frühjahr gelernt haben. Oft rat- und hilflos stand die Gruppe von Menschen mit Behinderungen sowie mit pflegebedarf dem Lockdown gegenüber. Oft führte die Isolation in Einrichtungen der Behindertenhilfe und in Pflegeheimen zu einer starken Einsamkeit der Betroffenen. Ebenso wurden verschiedene Kontrollmechanismen wie die Gewaltprävention ausgehebelt und Menschen aus ihren notwendigen strukturierten Tagesabläufen gerissen.“, erklärt Sören Pellmann, Leipziger Abgeordneter und Sprecher für Inklusion und Teilhabe der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

„Mit der Intensivierung der Testung dieser Bevölkerungsgruppe und weitergehenden Schutzmaßnahmen wie z.B. die Versorgung mit FFP2-Masken soll insbesondere in Einrichtungen der Pflege und Behindertenhilfe ein weiterhin strukturierter Alltag ermöglicht werden. Diese Maßnahmen müssen nun auch umgesetzt und ausreichend finanziert sowie Besuche ermöglicht werden. Ebenso muss das System der ambulanten Unterstützung erhalten bleiben und ausgebaut werden sowie dafür kurzfristig zusätzliche Mittel zur Unterstützung zugewiesen erhalten. Es müssen kreative Lösungen zum Schutz von und zur Vermeidung von Isolation für Menschen mit Behinderungen, mit chronischen Erkrankungen und mit pflegebedarf vereinbart werden. Die Fehler aus dem Frühjahr dürfen sich nicht wiederholen!