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Sören Pellmann, Stadtrat

Kritik der Grünen wäre in der Debatte hilfreicher gewesen

Die Kritik der Grünen am umweltpolitischen Bekenntnis der LINKEN ist unsachlich und erweckt den Eindruck, die Auseinandersetzung – vielleicht auch Konkurrenz - zu scheuen. Wie anders soll man es sehen, wenn die Grünen zur Diskussion auf dem Stadtparteitag eingeladen werden, ihre Teilnahme zusagen, aber letztlich nicht erscheinen und stattdessen erst mit Bezug auf die LVZ-Berichterstattung heftige Zweifel äußern.

Die Kritik der Grünen am umweltpolitischen Bekenntnis der LINKEN ist unsachlich und erweckt den Eindruck, die Auseinandersetzung – vielleicht auch Konkurrenz -  zu scheuen. Wie anders soll man es sehen, wenn die Grünen zur Diskussion auf dem Stadtparteitag eingeladen werden, ihre Teilnahme zusagen, aber letztlich nicht erscheinen und stattdessen erst mit Bezug auf die LVZ-Berichterstattung heftige Zweifel äußern. Sofern der zitierte Parteisprecher der Grünen kein Neuling in der Kommunalpolitik ist, dürfte bekannt sein, dass sich die LINKE im Stadtrat von jeher auch für umweltpolitische Themen engagiert, dabei eine Vielzahl von Anträgen eingebracht hat und dafür auch Mehrheiten finden konnte. Genannt seien nur die Entwicklung des MDV, der Verzicht auf genmanipuliertes Saatgut und Futter, Kommunale Energiepolitik und Klimawandel oder das Controlling von Ausgleichsmaßnahmen. Die Fraktion DIE LINKE hat immer den Umstieg vom Auto auf den ÖPNV oder das Rad, einschließlich entsprechender Finanzierungsvorschläge in den Haushaltsdebatten, unterstützt. Wer dies alles ignoriert, sollte nicht anderen die Siebenschläfermentalität unterstellen.