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Angriff von mutmaßlichen Neonazis auf Linke in Mockau

Am späten Freitagabend des 28. Juni 2019, gegen 23 Uhr kam es zu einem massiven Angriff auf Mitglieder der Partei DIE LINKE mutmaßlich durch Neonazis. Gegen 23 Uhr befanden sich zwei Genossen und eine Genossin im Stadtteil Mockau-Nord, in Höhe des Mockau-Centers um dort Veranstaltungsplakate der Bundestagsfraktion DIE LINKE für die Veranstaltung mit Sahra Wagenknecht abzunehmen. Dort wurden Sie von einer Gruppe von 10 bis 15 jungen Erwachsenen angesprochen und zunächst bedroht.

Unter Androhung von Gewalt wurde die Herausgabe der Handys verlangt. Diese Forderung wurde durch körperliche Gewalt verstärkt. So kam es zu Schlägen und Tritten gegen die beiden Genossen. Nur eine Flucht ins Auto konnte schlimmeres verhindern.

Da sich aus einem anderen Grunde einige Polizeistreifen in Mockau befanden, war diese innerhalb sehr kurzer Zeit am Tatort. Durch die Täterbeschreibungen wurde noch ein mutmaßlicher Täter durch die Polizei festgestellt. Den drei Geschädigten geht es den Umständen entsprechend. Neben den Verletzungen wiegt vor allem der Umstand schwer, dass es sich offenbar um eine gezielte bzw. koordiniert abgelaufene Tat handelt. Zumal bis in die frühen Morgenstunden immer wieder der rechten Szene zuzuordnende Personen den Bereich „besuchten“. DIE LINKE wird sich auch von solchen massiven Bedrohungen, Einschüchterungen und Straftaten in ihrem Engagement für ein solidarischen und soziales Leipzig, nicht abbringen lassen. Auch in unserem Kampf gegen Neofaschismus und Rassismus werden wir weiter wirken.