Wahlkampfmaskottchen - roter Bär

 

Wahlunterstützung

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Kontoinhaber: DIE LINKE. Leipzig

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Verwendungszweck: Bundestagswahlkampf 2017 - Leipzig-Süd

 

Direktkandidatur zur Bundestagswahl im Wahlkreis Leipzig-Süd (WK 153)

Zum Bundestagswahlkreis 153 (Leipzig II - Süd) gehören die Stadtbezirke

  • Mitte (Zentrum, Zentrum-Ost, Zentrum-Südost, Zentrum-Süd, Zentrum-West, Zentrum-Nordwest, Zentrum-Nord)
  • Südost (Reudnitz-Thonberg, Stötteritz, Prostheida, Meusdorf, Liebertwolkwitz, Holzhausen)
  • Süd (Südvorstadt, Connewitz, Marienbrunn, Lößnig, Dölitz-Dösen)
  • Südwest (Schleußig, Plagwitz, Kleinzschocher, Großzschocher, Knautkleeberg-Knauthain, Hartmannsdorf-Knautnaundorf)
  • West (Schönau, Grünau-Ost, Grünau-Mitte, Grünau-Siedlung, Lausen-Grünau, Grünau-Nord, Miltitz)

Für Solidarität und soziale Gerechtigkeit

Wenn man sich zu einer Kandidatur für den Bundestag entschließt, sollte es dafür gewichtige Gründe geben, die sich möglichst sowohl aus dem bisherigen Lebensweg als auch aus absehbaren künftigen politischen Herausforderungen ergeben. Obwohl ich in unserer Partei mit 39 Jahren eher zu den Jüngeren gehöre, habe ich mich seit dem politischen Umbruch 1989/90 auf vielfältige Weise am politischen Leben beteiligt.

Bisheriger beruflicher und politischer Weg
An meinem 16. Geburtstag – das war im Jahr 1993 - trat ich der PDS bei und engagierte mich zunächst in Jugendstrukturen, die besonders im Antifa-Kampf und Wahlkämpfen aktiv waren. Dabei halfen mir meine Eltern, die trotz Arbeitslosigkeit und beruflicher Neuorientierung konsequent an ihrer linken Haltung festhielten, ohne dass mein politischer Weg dadurch zwangsläufig vorbestimmt gewesen wäre. Ich sammelte auf diesem frühen politischen Weg schon in jungen Jahren Erfahrungen, die ich bis heute nicht missen möchte. Besonders wichtig ist mir, im Interesse gemeinsamen Handelns das Miteinander aller Generationen zu fördern. Jung sein allein reicht nicht aus, um herausgehobene Ämter zu übernehmen, wie die Verdienste Älterer nicht zwangsläufig einen Daueranspruch auf Funktionen begründen.
Für mich war es wichtig, nach dem Abitur und dem Zivildienst zunächst im beruflichen Leben Fuß zu fassen und dafür entsprechende Qualifikationen zu erwerben. Dabei ist es mir nicht leichtgefallen, dies in Einklang mit zahlreichen Aktivitäten innerhalb unserer Partei zu verbinden. So war ich mehrere Jahre stellvertretender Stadtvorsitzender, Pressesprecher und Verantwortlicher für Öffentlichkeit, Wahlkampfleiter und bin bis heute Vorsitzender des Stadtbezirksverbandes Leipzig-West (Grünau) der LINKEN.
Für den Leipziger Stadtrat habe ich erst im Jahr 2009 kandidiert, nachdem mein Studium erfolgreich abgeschlossen war und ich eine Tätigkeit als Lehrer an einer Leipziger Schule aufnehmen konnte. Dennoch ist es mir bisher gelungen, die berufliche Belastung mit dem Ehrenamt als Stadtrat und seit 2012 als Vorsitzender unserer Fraktion zu verbinden, was nicht immer leicht ist, aber zugleich zwingt, effektiv mit dem eigenen Zeitbudget umzugehen.

Welche Schwerpunkte sehe ich für meine Bewerbung als Bundestagskandidat?
Als Vorsitzender der Stadtratsfraktion kann ich mich nicht auf ein oder zwei Politikfelder konzentrieren, sondern muss die gesamte Breite unserer kommunalpolitischen Tätigkeit im Auge haben. Das würde es mir im Bundestag erleichtern dazu beizutragen, dass der Kommunalpolitik größere Aufmerksamkeit geschenkt wird, nicht zuletzt, weil Bundespolitik ihre Nagelprobe vor Ort zu bestehen hat. Diese komplexe Sicht, erleichtert es mir, mich auch in bundespolitische Teilgebiete einzuarbeiten. Allerdings bringe ich aus meiner beruflichen Tätigkeit sowie aus der Verankerung in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) insbesondere fachliche Kompetenz auf schul- und bildungspolitischem Gebiet ein. Gleiches gilt für den wichtigen Themenkreis Ordnung und Sicherheit, den ich jahrelang als Sprecher der Stadtratsfraktion vertreten habe. Nicht zuletzt aus meiner beruflichen Tätigkeit und meiner Ausbildung als Förderschullehrer ergeben sich Kompetenzen auf sozialpolitischem Gebiet. Besonders wichtig ist mir der Kampf gegen Kinderarmut, von der auch an meiner Schule immer mehr Kinder unmittelbar betroffen sind. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass jungen Menschen schon am Start ihres Lebens Ausgrenzung und Benachteiligung drohen. Nicht zuletzt wegen des demografischen Wandels muss die Gesellschaft für eine gedeihliche Entwicklung aller Kinder sorgen und durch eine gezielte Förderung Gerechtigkeitsdefizite ausgleichen.
Darüber hinaus könnten meine speziellen Erfahrungen als Fraktionsvorsitzender im Umgang und in Verhandlungen mit anderen Parteien hilfreich sein. So haben wir zwei Bürgermeister in der Spitze der Stadtverwaltung durchgesetzt und darüber hinaus Mehrheiten für zahlreiche unserer Initiativen gewonnen. Insofern kann Leipzig auch ein Beispiel für das Zusammenwirken mit SPD und Bündnis 90/Die Grünen sein, ohne dass dies automatisch ein Fingerzeig für die Bundesebene wäre. Hier fehlen derzeit noch entscheidende Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit mit den genannten Parteien. Eine Regierungsbeteiligung der LINKEN im Bund ist für mich erst sinnvoll und realistisch, wenn die potentiellen Partner aufeinander zugehen und etwa SPD und Bündnis 90/Die Grünen der Agenda 2010 mit ihren verheerenden Folgen abschwören sowie auf jegliche deutschen Militäreinsätze im Ausland verzichten.
Für mein Politikverständnis bilden parlamentarischer und außerparlamentarischer Kampf seit vielen Jahren eine untrennbare Einheit. Das gilt insbesondere in der Auseinandersetzung mit Rassismus und Rechtspopulismus, die immer mehr die sogenannte Mitte der Gesellschaft erreichen und zum gefährlichen Anwachsen der AfD beitragen. Deshalb bin ich seit vielen Monaten bei den Anti-Legida-Protesten am Montagabend auf der Straße mit dabei, um das Lager der Solidarität zu unterstützen. Im Kampf gegen den weiteren Aufschwung der Rechten hat unsere Partei eine große Verantwortung. Ich will mit meiner Kandidatur einen kleinen Beitrag im Kampf gegen die zunehmende soziale Spaltung der Gesellschaft und die fortschreitende Prekarisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse auch vieler Menschen in Leipzig leisten.          

Weshalb gerade im Wahlkreis Leipzig-Süd?
Direktkandidaten sollten möglichst ihren Lebensmittelpunkt im jeweiligen Wahlkreis haben und dort auch bekannt sein. Geboren wurde ich in Marienbrunn, danach lebte ich mehrere Jahre in der Südvorstadt und seit 1980 in Grünau, wo bis heute ein großer Teil meiner Angehörigen wohnt. Seit meiner Hochzeit wohne ich in Plagwitz. In Teilen dieses Wahlkreises hat die LINKE bei Wahlen in der Vergangenheit Spitzenergebnisse erzielt und mehrfach Direktmandate bei Landtagswahlen gewonnen. Bei der letzten Stadtratswahl hatte ich das prozentual beste Ergebnis in Leipzig. Daran möchte ich anknüpfen und sehe auf dieser Ausgangsbasis durchaus realistische Chancen für den Gewinn des Direktmandates. Damit DIE LINKE Leipzig möglichst wieder personell im Bundestag vertreten ist, werde ich mich zugleich um einen aussichtsreichen Platz auf der sächsischen Landesliste bemühen.